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Officina Monviso: Wenn die Berge zu einem Ort der Begegnung und Inklusion werden

  • Autorenbild: Heimat Studio
    Heimat Studio
  • vor 4 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Die Berge können weit mehr sein als nur ein Ziel für Wanderungen. Sie können zu einem Ort werden, an dem Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Altersgruppen und Fähigkeiten gemeinsam unterwegs sind und die Natur miteinander entdecken.

Genau diese Idee steht hinter Officina Monviso, einem Projekt, das über die Jahre ein starkes Netzwerk aus öffentlichen Einrichtungen, sozialen Diensten, Verbänden, Freiwilligen und Fachleuten aufgebaut hat. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, Wanderungen immer zugänglicher und gemeinschaftlicher zu gestalten.


Monviso

Die Sommerausgabe 2026 brachte Hunderte von Menschen auf die Wanderwege der Täler in den Provinzen Cuneo und Turin. Jede Etappe bot Routen, die auf unterschiedliche Bedürfnisse abgestimmt waren und häufig durch kürzere sowie barriereärmere Alternativen ergänzt wurden, die in vielen Fällen auch mit einer Joëlette oder einem Rollstuhl genutzt werden konnten.

Hinter jeder Wanderung steht eine sorgfältige Planung. Mitarbeitende sozialer Dienste, Wander- und Naturführerinnen und -führer, Freiwillige, Sektionen des Club Alpino Italiano (CAI) sowie zahlreiche lokale Organisationen arbeiten gemeinsam daran, sichere und inklusive Erlebnisse zu schaffen und jede Tour an die Bedürfnisse der jeweiligen Gruppe anzupassen.

Im Laufe des Monats Juli verbanden die verschiedenen Etappen Natur, Kultur und Gemeinschaft. Wanderungen mit traditioneller Musik, Besuche regionaler Betriebe und gemeinsame Mahlzeiten mit den lokalen Gemeinschaften machten jede Veranstaltung zu einer Gelegenheit, die Berge nicht nur als Landschaft, sondern auch als Ort der Begegnung zu erleben.

Ein wesentliches Merkmal von Officina Monviso ist der ganzheitliche Blick auf Barrierefreiheit. Sie betrifft nicht nur den Wanderweg selbst, sondern die gesamte Erfahrung – von der Begrüßung über die Planung der Routen bis hin zur Unterstützung durch Begleitpersonen und der engen Zusammenarbeit mit den Akteurinnen und Akteuren vor Ort.

Auch nach dem Sommer wird das Projekt fortgesetzt. Für den Herbst sind neue Aktivitäten geplant, darunter die Nachholung einer wetterbedingt verschobenen Wanderung sowie weitere Veranstaltungen zur Entdeckung der Berglandschaften.

Für uns bei Heimat zeigen Projekte wie Officina Monviso, dass die Berge Menschen verbinden können. Durch die Zusammenarbeit von Institutionen, Verbänden, Freiwilligen und lokalen Gemeinschaften entsteht eine Kultur der Inklusion, von der alle profitieren.

Mit unserer Rubrik Piemonte Accessibile werden wir auch künftig Projekte vorstellen, die dazu beitragen, das Piemont offener, zugänglicher und gemeinschaftlicher zu gestalten.


Quelle

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